Panorama

Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten

Es ist Tradition, dass zu Beginn  eines neuen Jahres Bundespräsident Joachim Gauck zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue in Berlin einlädt. Neben Gästen des öffentlichen Lebens werden auch immer ca. 70 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland eingeladen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Auf Empfehlung des Gemeinderates Gevenich konnte unser "Chronist" Hermann Eberhard in diesem Jahr, neben fünf weiteren Gästen aus Rheinland-Pfalz, auf Einladung des Herrn Bundespräsidenten am Neujahrsempfang  am 10. Januar  teilnehmen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die als derzeitige Präsidentin des Bundesrates ebenfalls am Defilee teilnahm,bat die sechs Ehrenamtlichen aus Rheinland-Pfalz anschließend zu einer lockeren Gesprächsrunde.

Im Anschluss an das Defilee lud Bundespräsident Gauck alle Ehrenamtlichen  zum gemeinsamen Mittagessen in den Großen Saal des Schlosse ein. Bei einer kurzen Ansprache bedankte er sich bei allen für die Arbeit, die sie leisten und betonte, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für eine funktionierende Gesellschaft ist.

An dieser Stelle Herrn Eberhard herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung.

Walter Brauns
Ortsbürgermeister

 

Das Heiligenhäuschen am Hundsacker

In der Gemarkung Hundsacker am Flugplatz steht seit dem Jahr 1613 ein Heiligenhäuschen. Der Ursprung des kleinen Kapellchens ist nicht mehr eindeutig zu belegen. In den früheren Jahren war es die Familie Franzen, die sich für das Gebäude verantwortlich fühlte. Das zentrale Bildnis der schmerzhaften Mutter Gottes aus dem Jahr 1848 trägt die Inschrift:

Dieses Bild liess zur Ehre Gottes errichten Johann Peter Franzen und seine Kinder v. Gewenic.

Rechts davon steht in einer Mauernische  eine Marienfigur. Die einst von einem Vater, der um das Leben seiner schwer erkrankten Tochter bangte, gestiftete Figur wurde aber gestohlen. Die danach neu beschaffte Figur erhielt zu ihrem Schutz vor Dieben ein eisernes Gitter. Nachkommen dieser Familie kümmern sich auch heute noch um diese Figur.

Später kam das Kapellchen in den Besitz der Familie Jahnen, die seither die Patenschaft  dafür übernommen hat. So ließ Johann Josef Jahnen zum Andenken an den gefallenen Sohn eine in Holz geschnitzte Tafel an der linken Seite im Innenraum anbringen.  Als 1964 die ehemalige Pfarrkirche abgerissen und die Kirchenbänke entsorgt wurden, rettete die Familie eine dieser Bänke, ließ sie verkürzen und in der Kapelle aufstellen. Sie ist heute die einzig verbliebene Bank aus der ehemaligen Kirche. 1983 verstärkte die Familie Jahnen das Fundament des Gebäudes , erneuerte den Boden und gab ihm innen und außen einen neuen Anstrich. 1989 pflanzte man dort einige Fichten und Buchen, die inzwischen schon eine stattliche Höhe erreicht haben. In Verbindung mit einer Sitzbank und einem "Waldsofa", die von der Ortsgemeinde in der Nähe aufgestellt wurden, ist ein Platz zum Besinnen und Ausruhen mit weitem Blick über Eifel und Hunsrück entstanden. Es ist Ziel- und Wendepunkt so mancher Spaziergänge, es brennen auch immer Kerzen dort und für den Blumenschmuck finden sich immer wieder Menschen, die sich darum kümmern.

Nun war es wieder an der Zeit, das ehrwürdige Kleinod gründlich zu renovieren. Ewald Jahnen und Ferdi Linden nahmen sich der Sache an und gaben der Kapelle innen und außen neuen Glanz. Für die geleistete ehrenamtliche Arbeit den Beiden und allen Ungenannten, denen das Wohl dieser Kapelle am Herzen liegt, ein herzliches Dankeschön.

 

Seniorentag 2016

Modell mit geöffnetem Dach
Modell mit geschlossenem Dach und eingeschalteter Beleuchtung

Für den 2. Adventssonntag hatte die Ortsgemeinde zu ihrem traditionellen vorweihnachtlichen Seniorennachmittag eingeladen. Zahlreiche Gevenicher sind gerne dieser Einladung gefolgt. Die Bewirtung lag wie immer in den bewährten Händen des Möhnenvereins. Ortsvereine und die Kindergartenkinder sorgten für kurzweilige Unterhaltung. Der Höhepunkt des Tages war sicher die Vorstellung eines Modells der ehemaligen Gevenicher Pfarrkirche, das von Hermann Eberhard und Bernhard Allar gebaut wurde. Hermann Eberhard stellte in einem Lichtbildvortrag die Geschichte der Kirche von ihrem Bau 1716 bis zum Abriss im Jahre 1964 dar. Außerdem gab er noch einen kurzen Überblick über die einzelnen Bauabschnitte des Modells.

Anschließend konnte das Modell, das nach Abheben des Daches Einblicke in die Details des Innenraumes möglich macht, aus nächster Nähe betrachtet und begutachtet werden. Für viele, die die Kirche -auch nach 52 Jahren- noch in guter Erinnerung haben, ein bewegender Moment und der Anlass für eine lebhafte Unterhaltung.

Allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Blick durch die geöffnete Eingangstür des Modells

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